klimaneutrales Schenken
Wie erreichen Unternehmen klimaneutrales Schenken?
Es gibt zwei wichtige Ansätze zur Steuerung des CO2-Fußabdrucks von Werbegeschenken: Vermeidung und Reduzierung, gefolgt vom Ausgleich der Emissionen, die derzeit nicht eliminiert werden können[cite: 1].
Der erste Schritt besteht darin, unnötige Emissionen zu vermeiden[cite: 1]. Unternehmen können langlebige Produkte, recycelte oder verantwortungsvoll bezogene Materialien, lokale oder regionale Lieferanten und effiziente Liefermethoden wählen[cite: 1]. Beispielsweise kann die Wahl eines RPET-Produkts die Abhängigkeit von neuem Kunststoff verringern und Teil einer breiteren nachhaltigen Beschaffungsstrategie sein[cite: 1].
Unternehmen können dann die mit einem Produkt oder einer Kampagne verbundenen Emissionen messen[cite: 1]. Dies kann die verwendeten Materialien, den Herstellungsprozess, den Transport, die Verpackung und andere relevante Phasen des Produktlebenszyklus umfassen[cite: 1].
Wo Emissionen verbleiben, nutzen einige Organisationen CO2-Kompensationen, um diese auszugleichen, indem sie Projekte unterstützen, die eine äquivalente Menge an Treibhausgasemissionen reduzieren, entfernen oder verhindern[cite: 1]. Käufer sollten zwischen der Reduzierung von Emissionen an der Quelle und dem Ausgleich von Emissionen unterscheiden, da dies nicht dasselbe ist[cite: 1].
Wie können Unternehmen Behauptungen zur Klimaneutralität überprüfen?
Unternehmen sollten Lieferanten fragen, wie der CO2-Fußabdruck eines Produkts berechnet wurde und was in die Berechnung eingeflossen ist[cite: 1]. Nützliche Fragen sind:
- Wie wurden die Emissionen des Produkts gemessen?[cite: 1]
- Welche Phasen des Produktlebenszyklus wurden berücksichtigt?[cite: 1]
- Welcher Prozentsatz der Emissionen des Produkts wurde reduziert?[cite: 1]
- Werden verbleibende Emissionen ausgeglichen und durch welche Projekte?[cite: 1]
- Wird die Behauptung durch eine unabhängige Prüfung oder anerkannte Standards gestützt?[cite: 1]
Eine klare Dokumentation und eine transparente Methodik können Unternehmen dabei helfen, echte umweltbewusste Werbeartikel von vagen Umweltaussagen zu unterscheiden[cite: 1].
Wenn ein Lieferant beispielsweise berechnet, dass die Herstellung und Lieferung einer Charge von Werbegeschenken 100 kg CO2e verursacht, sollte das Unternehmen erklären können, wie diese Zahl zustande gekommen ist[cite: 1]. Wenn 70 kg der Emissionen durch Verbesserungen in Produktion und Logistik reduziert werden, können die verbleibenden 30 kg durch ein geeignetes Kompensationsprogramm ausgeglichen werden[cite: 1]. Die genaue Berechnung hängt von der verwendeten Methodik und dem Umfang ab[cite: 1].
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Häufig gestellte Fragen
Nein[cite: 1]. Klimaneutral bedeutet, dass die mit einem Produkt oder einer Aktivität verbundenen Emissionen durch Emissionsreduzierungen und gegebenenfalls verifizierte Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden[cite: 1]. Das Produkt kann während der Herstellung, des Transports und der Entsorgung weiterhin Emissionen verursachen[cite: 1].
Nicht unbedingt[cite: 1]. Klimaneutralität konzentriert sich speziell auf Treibhausgasemissionen, während Nachhaltigkeit ein breiteres Spektrum an Umwelt- und Sozialfaktoren berücksichtigt, darunter Materialien, Abfall, Ressourcennutzung und Produktlebensdauer[cite: 1].
Unternehmen sollten fragen, wie Emissionen berechnet werden, welche Teile des Produktlebenszyklus enthalten sind, welche Reduzierungen vorgenommen wurden, ob verbleibende Emissionen ausgeglichen werden und ob die Aussage unabhängig überprüft werden kann[cite: 1].
Ja[cite: 1]. Produkte aus recycelten Materialien wie RPET können Teil einer Geschenke-Strategie mit geringeren Umweltauswirkungen sein[cite: 1]. Die alleinige Verwendung von recyceltem Material macht ein Produkt jedoch nicht automatisch klimaneutral[cite: 1].

























